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V. Kapitel: Eine zeitgenössische Betrachtung von Ambassador Morgenthau's Story

Lowry Heath W.*
Die Hintergrundsgeschichte zu Botschafter Morgenthaus Memoiren
 

 .aBĞ€="justify">Auch die Behandlung Talaat Beys durch Morgenthau ist in keiner Weise großartig. Ein ähnlicher Vergleich seiner Kommentare über Enver Pasha (und andere Führer der Jungen Türken) und den Deutschen Botschafter Wangenheim mit seiner tatsächlichen Meinung über diese Charaktere, wie sie in seinem “Tagebuch” und seinen Familienbriefen” und sogar in den Berichten, die er an das Department of State in Washington, D.C., schickte, festgehalten sind, enthüllt einen ähnlichen Mangel an Wahrheitsliebe wie in Ambassador Morgenthau’s Story. Zur Verteidigung von Morgenthaus Neugestaltung der Geschichte kann bestenfalls gesagt werden, daß er in der Zeit zwischen seiner Abreise aus der Türkei, Anfang Februar 1916, und der Zeit, in der das Buch geschrieben. wurde, also 1918, seine Meinung über Ursache und Wirkung der Begebenheiten, über die er berichtet hatte, gänzlich geändert haben muß. Eine andere, und weitaus realistischere Erklärung ist die, daß er so fest an die Legitimität seines Ziels, die öffentliche Meinung zugunsten von Präsident Wilsons Kriegspolitik aufzurütteln, glaubte, daß er sich selbst einredete, durch die Charakterisierung der drei Personen Talaat, Enver und Wangenheim, deren Freundschaft und Vertrauen er während seiner gesamten Amtszeit in Konstantinopel genossen hatte, als rohe Stereotypen einem größeren Wohl zu dienen. Daher porträtierte er sic als Verkörperungen des Teufels, um damit seinem Anliegen, das Übel des Krieges zu ‘personifizieren’, gerecht zu werden.

Hat denn niemand das Ausmaß der Ungerechtigkeit erkannt, daß durch Morgenthaus Buch verübt wurde? Das ist die Frage, die sich jedem aufdrängt, der systematisch die schriftlich festgehaltenen Notizen Morgenthaus, die sich während seines 26 monatigen Aufenthalts in der Türkei angesammelt haben (und ihn als relativ aktiven Teilnehmer in dem äußerst komplexen Spiel internationaler Politik darstellen), mit den groben Halbwahrheiten und ausgesprochenen Unwahrheiten vergleicht, die sein Buch von Anfang bis Ende kennzeichnen. Ein einzelner, zufällig zwischen den Morgenthau-Schriftstücken in der Roosevelt Library erhaltener Brief[105], von George A. Schreiner an den Botschafter adressiert, beweist, daß wenigstens einer seiner Zeitgenossen starke Einwände gegen seine Bemühungen erhob.

Der Schreiner-Brief vom 11. Dezember 1918, von einem bekannten Auslandskorrespondenten geschrieben, der von Februar 1918 bis Ende 1915 in der Türkei arbeitete, drückt alle die Fragen aus, die sich nach dieser Untersuchung stellen. Der Name Schreiners ist uns aus Ambassador Morgenthau’s Story[106], den “Tagebucheintragungen” von 1915[107] und auch aus den wöchentlichen “Familienbriefen”[108] geläufig. Es kann in der Tat kein Zweifel daran bestehen, daß Morgenthau und Schreiner sich im Jahr 1915 ziemlich häufig sahen, denn das “Tagebuch” hält fest, daß die beiden Männer zwischen dem 9. Februar und 31. Mai nicht weniger als dreißig mal zusammentrafen.[109] In seinem Buch spricht Morgenthau von Schreiner als “dem bekanntesten amerikanischen Korrespondenten der ‘Associated Press”,[110] während er in seiner “Tagebucheintragung” vom 9. Februar 1915 die Information hinzufügt, daß Schreiner ein Sonderreiseberichterstatter der ‘Associated Press of America’ war, dessen Berichte in “937 Tageszeitungen” erschienen.[111] Schreiner, der seinen Brief anläßlich eines zufälligen Zusammentreffens im State Department (im Dezember 1918) als auch aufgrund der Tatsache, daß er erst kurz vorher Ambassador Morgenthau’s Story gelesen hatte, schrieb, wendet sich mit folgenden Worten an ihn:

“...Ich schreibe Ihnen diesen Brief unter dem Eindruck, daß der Weltfrieden nicht durch extravagante Leistungen wie die Ihrigen gewinnt. Bevor sich die Völker untereinander verstehen, muß jedes von ihnen die richtige Perspektive der Dinge haben, und diese Perspektive besteht darin, die wahren Ausmaße von Recht und Unrecht zu erkennen...

“Da ich Baron Wangenheim wahrscheinlich besser kannte als Sie, hoffe Ich, daß zukünftige Historiker dem, was Sie über diesen Mann sagen, wenig Beachtung schenken werden. Aber es ist schon immer einfach gewesen, die Toten zu verleumden. Sie wissen genauso gut wie ich, daß der Deutsche Botschafter nicht die Figur war, die Sie und Ihre Mitarbeiter geformt haben.

“Auch haben Sie in Konstantinopel nicht über die Allwissenheit und Allmacht verfügt, die Sie sich in dem Buch selbst zugeschrieben haben. Im Interesse der Wahrheit möchte Ich auch behaupten, daß Sie wenig von der den Türken zugefügten Grausamkeit gesehen haben. Außerdem haben Sie mehr Armenier umgebracht als jemals in den aufständischen Distrikten gelebt haben. Das Schicksal jener Leute war auch ohne die von Ihnen unternommenen Übertreibungen traurig genug. Ich habe wohl mehr von den armenischen Angelegenheiten gesehen als alle armenischen Attaches der Amerikanischen Botschaft zusammen.

“Um ganz offen zu Ihnen zu sein, Ich kann Ihren Anstrengungen, den Türken das schlimmste Wesen auf Erden zu machen, und den Deutsehen wenn möglich noch schlimmer, keinen Beifall leisten. Sie wissen genauso gut wie ich, daß Baron Wangenheim die Beziehungen zu den Türken mehr als einmal abgebrochen hat, wenn seine Bitten für die Armenier eine äußerst scharfe Antwort von Talaat Bey, dem damaligen Innenminister, erhielten. Haben Sie jemals überlegt, daß alle Regierungen das Recht für sich in Anspruch nehmen, Rebellionen niederzuschlagen? Es erscheint mir, daß sogar Großbritannien diesen Standpunkt den Vätern der Republik gegenüber eingenommen hat. Es ist äußerst unglücklich, daß die Bemühungen der Türken jeden vernünftigen Rahmen sprengten; aber haben Sie sich je einen Moment lang überlegt, daß man im Osten die Dinge nicht mit den Augen des Okzidents sieht?

“...Ich frage mich, was wohl Ihre ehemaligen Freunde in Konstantinopel über diese Anstrengungen denken? Besonders Enver kommt schlecht dabei weg, und das, nachdem Sie so viel aus Ihm gemacht haben. Ist es nicht wahr, daß Enver Pasha ein ungewöhnlich aufgeklärter junger Führer war? Natürlich war er ziemlich unerfahren, wie Sie wissen, irgendwie impulsiv. und er neigte dazu, zu vertrauensselig zu sein, oftmals gegenüber nicht vertrauenswürdigen Personen. Aber davon abgesehen, war er in keiner Weise das, als was Sie ihn darstellen. Aber natürlich, wenn wir es als gegeben hinnehmen, daß wir aus dem Westen Heilige sind, dann ist kein Türke gut. Sie werden aber zweifelsohne mit mir übereinstimmen, daß die Türken zu den wenigen noch existierenden Gentlemen gehören.

“Ich möchte nicht, daß Sie dies als eine Kriegserklärung betrachten. Dadurch, daß Ich diese Dinge erwähne, beabsichtige Ich, Sie wissen zu lassen, daß es wenigstens einen Menschen gibt, der keine Angst hat, mit einem Ex-Botschafter der Vereinigten Staaten zu brechen. Am Ende wird die Wahrheit siegen. Ich habe meine bescheidenen Möglichkeiten in ihren Dienst gestellt... Sobald Ich meine Aufzeichnungen und Dokumente erhalte, die sich zur Zeit noch in Europa befinden, wird man mehr über diplomatische Ereignisse am Bosporus hören. Wie mein Buch Ihnen vielleicht bereits gezeigt hat, vertraue ich in solchen Fällen nicht gem auf mein Gedächtnis. Da ich Journalist und kein Diplomat bin, muß Ich vorsichtig sein bei dem, was ich sage.”[112]

Fast 72 Jahre mußten vergehen, bevor Schreiners Behauptung, daß ‘letztendlich die Wahrheit siegen wird”, dem Bild der “Allwissenheit und Allmacht”, die Morgenthau sich in seiner “Geschichte” selbst zugeschrieben hatte, langsam den Glanz zu nehmen begann, und bevor Morgenthaus Anstrengungen, “den Türken das schlimmste Wesen auf Erden zu machen”, in Frage gestellt wurden. Ironischerweise ist es Morgenthaus Neigung, alte Briefe aufzube wahren, zu verdanken, daß Schreiners Brief zufällig erhalten geblieben ist.[113]

Schreiners Analyse von Morgenthaus Zielen und Absichten war korrekt. Obwohl er nichts über den Schriftverkehr zwischen Wilson und Morgenthau wußte, der der Entscheidung des Botschafters, ein Buch zu schreiben, vorangegangen war, erkennt und weist Schreiner das Prinzip zurück, ein solches Buch könne in irgendeiner Weise zum “Weltfrieden” beitragen, was seiner Meinung nach auf der Unfähigkeit beruht, die “wahren Ausmaße dessen, was wahr und falsch ist” unterscheiden zu können.

Im gleichen Sinne verstand und verurteilte er Morgenthaus Versuch, den guten Ruf des verstorbenen Deutschen Botschafters Wangenheim als auch den des Talaat Bey und Enver Pasha und der Türken allgemein, zu verunglimpflichen. Und er tat dies, da er ja aus erster Hand wußte, daß dies nicht die Meinung war, die Morgenthau tatsächlich während seiner Zeit in Konstantinopel vertreten hatte. Ferner verurteilt Schreiner die Art und Weise, in der Morgenthau über die Verfolgung der Armenier spricht, und beschuldigt ihn, “mehr Armenier, als jemals in den aufständischen Distrikten gelebt haben, umgebracht zu haben”. Dabei spricht Schreiner den interessanten Punkt an, “daß ich wohl mehr von der armenischen Angelegenheit gesehen habe, als alle armenischen Attachés an der Amerikanischen Botschaft zusammen”. Die Tatsache, daß er wirklich Augenzeuge der Ereignisse in Anatolien gewesen ist, beweist eine Untersuchung von Schreiners Buch über seine Erfahrungen in der Türkei From Berlin to Baghdad: Behind the Scenes in the Near East,[114] in dem er ausführlich über sein Zusammentreffen mit dem ersten armenischen Deportationstransport (diejenigen, die in Zeitung revoltiert hatten) am 26. April 1915 auf der Straße in der Nähe von Adana berichtet.[115] Zurück in Konstantinopel schrieb er diese Erfahrungen nieder und präsentierte sic Morgenthau, wodurch er dem Botschafter den ersten Augenzeugenbericht der Deportationen verschaffte, den dieser erhielt. Und wirklich, das Original dieses Dokuments, von Schreiner mit dem Datum vom 24. Mai 1915 versehen und unterschrieben, ist noch immer in den Morgenthau-Schriftstücken erhalten.[116]

Vielleicht verdanken wir den Erhalt des Schreiner-Briefes in dem Morgenthau-Material der verhüllten Drohung, die er enthält. Als Schreiner schrieb: “Über diplomatische Ereignisse am Bosporus wird man noch mehr hören, sobald Ich meine sich jetzt noch in Europa befindlichen Notizen und Unterlagen erhalten kann”, mag Morgenthau dieses als Zeichen für Schreiners Absicht verstanden haben, der Öffentlichkeit den im Brief enthaltenen ähnliche Anschuldigungen zu unterbreiten. Falls dies der Fall war, so haben sich seine Befürchtungen nicht bewahrheitet. Schreiner schrieb tatsächlich ein Buch, in dem er Wilsons Gewohnheit, unausgebildete Personen während der Kriegszeit als Botschafter in europäische Hauptstädte zu entsenden, kritisiert; wie erwartet, ist Morgenthau eine der Fallstudien, die sich mit dieser Praxis beschäftigen. Dennoch fügt sein Buch mit dem Titel: The Craft Sinister den im Brief enthaltenen Anschuldigungen nur wenige neue Einzelheiten hinzu.[117] Und dies trotz einer Bemerkung in seinem ‘Vorwort’, die den Leser etwas anderes erwarten läßt:

“Es bleibt nur zu holen, daß der zukünftige Historiker dem Unsinn, den man in Büchern von Diplomaten-Autoren findet, nicht zuviel Beachtung schenken wird. Ich zumindest habe, was die Rolle des Autors angeht, diese Bücher bemerkenswert unzuverläßig gefunden. Es scheint fast, daß diese literarischen Werke mit den ‘blue books’ gleichgesetzt werden können, die, wie ich an einigen Beispielen demonstrieren werde, von Regierungen zur Erbauung der Öffentlichkeit und ihrer eigenen Unterhaltung herausgegeben werden.”[118]

In einem Kapitel, das den “Titel Diplomacy in Turkey” trägt, gibt Schreiner sich damit zufrieden, die enge Beziehung zwischen Morgenthau und seinem deutschen Counterpart Baron Wangenheim, sowie die sehr herzliche Freundschaft, die Morgenthau mit Enver Pasha verband, auszuführen. Er stellt seinen Bemerkungen über die Freundschaft zwischen Wangenheim und Morgenthau folgendes voran:

“Aber die Bücher von Diplomaten sollten nicht allzu ernst genommen werden. Ein Botschafter, der von Beginn der Schwierigkeiten an behauptet, er stünde auf der einen oder anderen Seite, tut vielleicht nichts anderes, als gerade eine Seite seiner Haltung, mit möglicherweise leichten Übertreibungen, darzustellen. In diesem Fall ist es eine Tatsache, daß Mr. Morgenthau von den deutschen Botschaftern in Pera sehr geschätzt wurde, und daß er, lange nach Ausbruch des Krieges, nichts dagegen hatte, als Freund von Baron Wangenheim zu gelten.”[119]

Was Morgenthaus Kontakte zu Talaat Bey und Enver Pasha angeht, schreibt Schreiner:

“Unter den Männern, die eine spezielle Freundschaft mit dem Botschafter der Vereinigten Staaten pflegten, war Enver Pasha, ein gern gesehener Gast beim Tee oder Lunch von Mme. Morgenthau, lange nachdem die Türkei in den Krieg eingetreten war.

Auch Talaat Bey stand in gutem Einvernehmen mit dem Amerikanischen Botschafter, so wie auch eine Reihe anderer Beamter des öffentlichen Dienstes.”[120]

Jedermann, der die Richtigkeit von Schreiners Aussage in dieser Hinsicht anzweifelt, braucht nur die betreffenden Seiten des Morgenthau “Tagebuches” und seiner “Familienbriefe” durchzugehen. Noch am 12. Januar 1916, gerade zwei Wochen bevor er Konstantinopel endgültig verließ, hielt Morgenthau folgenden Wortwechsel mit Talaat Bey fest:

“Dann versuchte Ich, Talaat Bey zu sprechen, und er willigte ein, mich zu empfangen. Wir sprachen bei ihm vor und fanden ihn bei ausgezeichneter Laune... Als wir davon sprachen, daß wir uns nie sähen, sagte ich zu ihm, daß er mich besuchen kommen sollte. Er meinte, er könne nicht kommen, bevor er nicht eingeladen sei. Ich fragte Ihn also, ob er zum Mittag- oder Abendessen eingeladen werden wolle. Er zog Mittagessen vor, und Ich lud ihn also ein und fragte, wen Ich sonst noch einladen solle. Er antwortete Halil [Außenminister], und Ich sagte In Ordnung, und er sagte, Sie brauchen ihn nicht einzuladen, Ich werde Ihn mitbringen, Ich werde nach ihm fragen.”[121]

Drei Tage später, am 15. Januar, schrieb Morgenthau seine Eindrücke des Mittagessens mit folgenden Worten nieder:

“Um 12.30 Uhr kamen Talaat und Halil, und wir gingen zum Geschäftlichen über; dann aßen wir zu Mittag, und Philip und Schmavonian gesellten sich zu uns. Es war ein äußerst merkwürdiges Verfahren, die Regierung sozusagen zu mir zu bitten, um geschäftliche Dinge abzuwickeln.

‘Wir hatten ein sehr vornehmes Mittagessen, und beide, die ich ‘die beleibten Kabinettsmitglieder’ nenne, legten einen außerordentlichen Appetit an den Tag. ..“[122]

Der obige scherzende Ton, der die Beziehung zwischen den beiden Männern noch knappe zwei Wochen vor Morgenthaus endgültiger Abreise aus der Türkei kennzeichnete, ist einfach unvereinbar mit der Porträtierung Talaat Beys als Verkörperung des Bösen, die Ambassador Morgenthau’s Story von Anfang bis Ende durchzieht.

Wie Schreiner so offen in seinem Brief an Morgenthau schreibt, und wie ein Vergleich der Tatsachen, wie sic in Morgenthaus “Tagebuch” und seinen “Briefen” festgehalten sind, mit dem Text von Ambassador Morgenthau’s Story eindeutig veranschaulicht, ist das Buch ein erdichteter Bericht, der sich in einer solchen Weise um reale Ereignisse und Charaktere rankt, daß er den Anschein einer auf Tatsachen beruhenden Geschichtsschreibung vermittelt.


[105] FDR: HMS - Boxnr. 12: Schreiners Brief an Morgenthau vom 11. Dezember 1918.
[106] AMS: S. 225. Interessanterweise wird der Behauptung Morgenthaus, eine “sichere Erlaubnis” für Schreiner zu haben, den Kriegsschauplatz auf den Dardanellen zu besuchen, sowohi durch die “Tagebucheintra¬gungen” Morgenthaus, die von seiner Beziehung zu dem Journalisten handein, als auch durch den Schreiner-Brief selbst stark widersprochen. Bezüglich Morgenthaus Behauptung schreibt Schreiner: “Soiche gerinfügigen Angelegenheifen wie, Sie seien für meine Reise zu den Dardanellen verantwortlmch, wo dies überhaupt nicht der Fall war, kann ich mir leisten zu übersehen...” (FDR: HMS - Boxnr. 12) -Schreiners Brief an Morgenthau vom 11. Dezember 1918.
[107] LC: PHM - Spulennr. 6: Morgenthaus “Tagebucheintragung” von
1915 zeigt, daß Schreiner an folgenden Tagen zu Besuch kam: 9.2., 10.2., 11.2., 14.2., 15.2., 16.2. (zweimal), 18.2., 20.2., 22.2., 23.2., 25.2., 26.2., 27.2., 2.3., 16.3., 5.4., 6.4. (zweimal), 9.4., 13.4., 14.4., 15.4., 16.4., 17.4., 18.4., 22.4., 23.5., 24.5., 31.5., 8.6., 2.7., 12.7., 9.8., 27.8. und 29.8. 1915.
[108] FDR: HMS - Boxnr. 7: “Familienbrief’ vom 15. März 1915, S. 9, wo Morgenthau folgendes über Schreiner, der zur Zeit von Morgenthaus zweitägigem Besuch über die Dardanellen-Kampagne berichtete, schreibt: “Wir kehrten daraufhin zu unserem Schiff zurück, wo mich zwei amerikanische Reporter erwarteten: einer von der American Associated Press und der andere von der Chicago Daily News; bereitwillig stimmte ich einem Interview zu. Sie verhielten sich wie ein Paar junger Männer auf einer Angeltour. Sie erztihlten mir, sie würden sehr gut behandelt und hätten jede erdenkliche Mäglichkeit, den Kampf zu verfolgen. Sic sind beide stark pro-deutsch eingestellt. Schreiner, von der ‘Associated Press’, war in Südafrika geboren worden und hatte dort gegen die Engländer gekämpft. Der andere, Swing, ist der Enkelsohn des ehemaligen Rektors des Holyoke (sic) College.” (LC: PHM - Spulennr. 5: “Tagebucheintragungen” für Februar bis März 1915).
[109] LC: PHM - Spulennr. 5: Morgenthaus “Tagebucheintragungen” für die Zeit zwischen dem 9. Februar 1915 und dem 31. Mai 1915.
[110] AMS S. 225.
[111] LC: PHM - Spulennr. 5: Morgenthaus “Tagebucheintragung” vom 9. Februar 1915.
[112] FDR: HMS - Spulennr. 12: Schreiners Brief an Morgenthau vom 11. Dezember 1918.
[113] Verstreut auf zahlreichen Spulen dos Materials der “Library of Congress: Papers of Henry Morgenthau” finden sich Briefe, die von dem Buch handeln; die meisten von ihnen sind eindeutig Glückwunsch schreiben. Schreiners Brief ist das einzige Beispiel für einen Brief, von einem engen Bekannten Morgenthaus aus seiner Zeit in Konstantinopel verfasst, der starke Einwände gegen die in dem Buch geäußerten Darstellungen ausdrückt.
[114] Unter den vielen Veröffentlichungen George A. Schreiners trägt diejenige, die sich am ausführlichsten mit seiner Arbeit in der Türkei beschäftigt, den Titel: From Berlin to Bagdad: Behind the Scenes in the Near East. New York (Harper & Brothers), 1918. Seltsamerweise wird dieser 350 Seiten lange tagebuchartige Bericht über den neunmonatigen Aufenthalt Schreiners in der Türkei im Jahr 1915 nur äußerst selten in “Bibliographien” von Büchern erwähnt, die dieser Zeit des Osmanischen Reiches während des Ersten Weltkrieges gewidmet sind. Es handelt sich hierbei um einen Augenzeugenbericht über einige der bedeutendsten Zusammenstöße während der Dardanellen-Kampagne und viele andere interessante Ereignisse. (Im nachfolgenden: Schreiner, Near East).
[115] Schreiner, Near East: S. 183-213. Ein Kapitel mit dem Titel:
“Armenia’s Red Caravan of Sorrow” ist offensichtlich der erste Augenzeugenbericht der armenischen Deportationen von 1915.
[116] LC: PHM - Spulennr. 22: Ein zwei Seiten langes, einzeilig maschinengeschriebenes Dokument mit dem Titel: “Statements concerning Armenians met on road from Bozanti to Tarsus”, und unterschrieben mit George A. Schrciner - Konstantinopel, den 24. Mai i915.
[117] George A. Schreiner, The Craft Sinister: A Diplomatic-Political History of the Great War and its Causes — Diplomacy and International Politics and Diploma fists as Seen at Close Range by an American Newspaperman who Served in Central Europe as War and Political Correspondent. New York (G. Albert Geyer), 1920. Zu amerikanischer Diplomatie in der Türkei siehe besonders S. 110-135. (im nachfolgenden: Schreiner, Craft Sinister).
[118] Schreiner, Craft Sinister: S. xxi.
[119] Schreiner, Craft Sinister: S. 126.
[120]Ibid.
[121]LC: PHM - Spulennr. 5: Morgenthaus “Tagebucheintragung” vom 12. Januar 1916.
[122]LC: PHM - Spulennr. 5: Morgenthaus “Tagebucheintragung” vom 15. Januar 1916.

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